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Lagerung am Lebensende

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1.Wichtig zu wissen

Die Lagerung bei schwerst erkrankten Menschen bedarf viel Einfühlungsvermögen. Bedingt durch Schmerzen und allgemeinem körperlichem Abbau ist es dem Erkrankten oft nicht mehr möglich, sich selbst im Bett bequem zu lagern.

Hinzu kommt noch, dass das Lebensumfeld des Erkrankten auf das Bett und das Krankenzimmer beschränkt ist, es gibt keine Privatsphäre mehr.

 

2.Allgemein zu beachten

 

⇒Leidet der zu Lagernde unter starken Schmerzen ist darauf zu achten, dass er zeitnah davor eine adäquate Schmerztherapie erhält, zB kurzwirksame Analgetika, passend zur Basismedikation.

⇒Lagerung nur mit dem Einverständnis des Erkrankten, unbedingt persönliche Wünsche beachten!

⇒Blickwinkel und Blickfeld nach der Lagerung beachten, ggf nachkorrigieren wie das Bett drehen

⇒Wenn möglich weichste Lagerungsmatratzen vermeiden, der Erkrankte verliert darin sein Körpergefühl, Körpergrenzen lösen sich auf.

4. Lagerung bei spezifischen Problemen

⇒"Nestchenlagerung" : Bei Unruhe oder demenitell Erkrankten; Körpergrenzen mit zB Deckenrollen nachmodelieren, um ein Gefühl der Geborgenheit zu wecken. Macht die Körpergrenzen wieder erfahrbar, kann bei motorischer Unruhe wohltuend sein.

⇒Bei Atemnot: Oberkörperhochlagerung, "Kutschersitz": evtl Kissen oder Luftballons (verhindern das Überwärmen) unter die Arme legen, dass die Atemhilfsmuskukatur unterstützt wird, Knierolle unter die Knie legen, um die Bauchmuskulatur zu entspannen

⇒präfinale Unruhe: häufiger Lagerungswechsel, wenn möglich auch Sessel, Versuch des "Cangerooing", Pflegeperson sitzt mit im Bett oder Couch und nimmt Patienten in die Arme, bietet so schützende Nähe und Halt ( wird nicht immer oder nur kurze Zeit toleriert )

⇒Schmerzen im Bauchraum: leichte Oberkörperhochlagerung mit Entlastung der Bauchdecke durch leichte Hochlagerung der Knie / Unterschenkel 

TopAmbulanter ökumenischer Hospizdienst
Telefon: 06261 - 9378565