Erwachsenenhospizdienst Mosbach
Erwachsenenhospizdienst Mosbach ambulant - ökumenisch

Presseartikel über unseren Dienst 

Sie finden hier eine Auswahl an Presseartikeln über den Erwachsenenhospizdienst Mosbach. Mit der Pressearbeit möchten wir die Öffentlichkeit über die Arbeit und Angebote unseres Dienstes informieren und für die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sensibilisieren. Zudem möchten wir der Tabuisierung von Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft entgegenwirken.

Ein bunter Blumenstrauß an Chormusik

Gelungenes Benefizkonzert der sieben Laible-Chöre zugunsten des Erwachsenenhospizdienstes Mosbach

März 2020

Benefiz-Chorkonzert zugunsten des ErwachsenenhospizdienstesDie Zuhörer wurden von Rupert Laible und seinen über 180 Sängerinnen und Sängern auf eine stimmgewaltige musikalische Zeitreise mitgenommen.

Vom 18. Jahrhundert bis heute, von Klassik bis Pop – das Benefiz-Chorkonzert am 8. März zugunsten des Erwachsenenhospizdienstes Mosbach präsentierte sich als bunte musikalische Zeitreise. Sieben Chöre unter der Leitung von Dirigent und Musiker Rupert Laible sangen bekannte und neue Melodien für einen guten Zweck. Zahlreiche Zuhörer waren der Einladung gefolgt und so war die Marienkirche in Neckarelz bis auf den letzten Platz besetzt.

Der Abend stand unter dem Motto „Zeit schenken“ und griff damit einen grundlegenden Aspekt der Hospizarbeit auf. Denn ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und ‑begleiter schenken anderen Menschen Zeit; sie begleiten Schwerstkranke, Sterbende und Angehörige. Pfarrer Dr. Stefan Rencsik betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Erwachsenenhospizdienstes als ein „unverzichtbarer Dienst am Nächsten“. Für die Betroffenen ist die Hospizbegleitung kostenfrei; der Erwachsenenhospizdienst selbst ist jedoch auf Spenden angewiesen, um auch weiterhin Menschen in schweren Zeiten beistehen zu können. Dr. Christina Bock, die im Hospizdienst für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, dankte allen Beteiligten und erläuterte, dass die am Ausgang erbetenen Spenden für die Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen verwendet werden. Ein weiterer Dank kam von Walter Knapp, Vorstand des MGV Hochhausen, der gekonnt und informativ durch das Konzertprogramm führte. Er dankte den Zuhörern, dass sie an diesem Abend Zeit schenken – für den Hospizdienst und die Chöre.

Den gelungenen Auftakt des Konzerts machte der Chor des Finanzamtes Mosbach; er versetzte das Publikum mit „Weit, weit weg“ in eine sehnsüchtige Stimmung. Dirigent Rupert Laible, der viele der dargebotenen Chorarrangements selbst geschrieben hatte, begleitete gefühlvoll am Piano. Erfrischend ging es mit den 30 Finanzamtsängerinnen und ‑sängern weiter: „Morning has broken“, ursprünglich ein gälisches Volkslied, handelt von den Wundern der Schöpfung und wurde durch Cat Stevens zum weltbekannten Popsong. Der Frauenchor Mosbach steuerte mit „Küss mich, halt mich, lieb mich“ zarte, aber beschwingte Töne bei, die vielen aus dem Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bekannt waren. Die Frauen schlossen mit dem „Agnus Dei“ des englischen Komponisten Jim Parker. Seinem Namen alle Ehre machte der Chor Sing & Swing: Die Mosbacher starteten mit dem heiteren Filmschlager „Singin‘ in the rain“ und ließen das Publikum spüren, „dass man auch im strömenden Regen singen kann, wenn das Leben mit Liebe erfüllt ist.“ Mit dem voll klingenden „Smile“ von Charlie Chaplin wählte der Chor auch sein zweites Lied aus dem Filmbereich.

In der Mitte des Konzerts gab es einen Überraschungsbeitrag des Hospizprojektchors, der eigens für das Benefizkonzert gegründet worden war. Mit einem selbstgetexteten Lied bedankten sich die Hospizler sehr herzlich bei allen Mitwirkenden und Zuhörern. Danach präsentierte Tamara Kühner ein gefühlvolles und ergreifendes Solo: „Make you feel my love“, ein Bluesrock von Bob Dylan.

Mit „The boxer“ steuerte Cantabile die bekannte Folk-Rock-Ballade von Simon & Garfunkel bei und eröffnete damit den zweiten Teil des Chorkonzerts. Dass es nicht immer viel Text braucht, um Zuhörer mitzureißen, zeigte sich am eingängigen „Lai-la-Lai“ im Refrain dieses Liedes. Die 35 Sängerinnen und Sänger aus Haßmersheim hatten als zweites Lied den berührenden Popsong „Angels“ von Robbie Williams vorbereitet und die Streichinstrumente des Originals in „Uh“- und „Ah“-Flächenklänge übersetzt. Die zahlenmäßig kleinste Formation des Abends war A-Crappella aus Hochhausen. Die zehn Männer präsentierten mit „Ännchen von Tharau“ und „Benia Calastoria“ gleich zwei traditionelle Lieder und beeindruckten mit angenehmen Stimmen und sauberer Intonation. Gleich viermal so viele Sängerinnen und Sänger stellten sich danach im Chorraum der Marienkirche auf: Der Gemischte Chor des MGV Hochhausen hatte mit „Hymn“ einen Klassiker von Barclay James Harvest einstudiert und ließ schöne Harmonien erklingen. Etwas getragener ging es mit dem „Abendlied“ von Josef Rheinberger weiter, einem anspruchsvollen Stück, bei dem sechs verschiedene Chorstimmen raffiniert nacheinander einsetzten. Der Männerchor MGV Neckarperle Neckarelz brachte zunächst mit „La Montanara“ ein italienisches Volkslied zu Gehör. Danach folgte ein Lied, wie es thematisch nicht passender hätte sein können: In „Amoi seg ma uns wieder“ verarbeitet Sänger und Songwriter Andreas Gabalier den Tod seines Vaters und seiner Schwester; ein Lied, das Trost und Hoffnung spendet.

Vor dem großen Finale des Konzertabends mit allen sieben Laible-Chören dankte Marcus Dietrich, Geschäftsführer der Evangelischen Sozialstation Mosbach und verantwortlich für den Erwachsenenhospizdienst, allen Beteiligten und Besuchern. Er reihte sich in die über 180 Sängerinnen und Sänger ein, die sich inzwischen im Chorraum der Marienkirche aufgestellt hatten. Stimmgewaltig und ergreifend erklang „Gabriellas Song“ mit dem Gesamtchor und Solistin Tamara Kühner. Das Lied stammt aus dem schwedischen Musikfilmdrama „Wie im Himmel“ und versprühte Kraft und Lebensfreude. Das rundum gelungene Konzert schloss mit „Dank sei dir“ von Georg Friedrich Händel. Mit stehenden Ovationen zeigte das begeisterte Publikum, dass es an diesem Abend gerne Zeit geschenkt hat. Die vielen Spenden am Ausgang zeugten zudem von großer Hilfsbereitschaft und Verbundenheit mit dem Erwachsenenhospizdienst Mosbach. 

Wie einfache Mittel in der Palliativpflege viel bewirken können

Ausbildungskooperation zwischen der Berufsfachschule für Altenpflege der Johannes-Diakonie und dem Erwachsenenhospizdienst Mosbach 

Januar 2020

Altenpflegeklasse im 3. Ausbildungsjahr an der Berufsfachschule für AltenpflegeHaben Einblick in die Palliativpflege bekommen: Schülerinnen und Schüler des 3. Ausbildungsjahres an der Berufsfachschule für Altenpflege, gemeinsam mit Lehrerin Hildegard Breunig (hintere Reihe, 1. v. l.) und Hospizkoordinatorin Uta Lang (hintere Reihe, 2. v. l.).

Olivenöl, Quark, Honig, Brause, Tee – was wie ein Einkaufszettel klingt, kann auch bei der Pflege am Lebensende helfen. Diese Utensilien hatte Uta Lang, Palliative Care Fachkraft und Koordinatorin des Erwachsenenhospizdienstes Mosbach, im Gepäck, als sie vor Kurzem an der Berufsfachschule für Altenpflege der Bildungs-Akademie der Johannes-Diakonie Mosbach unterrichtete. Für 15 Schülerinnen und zwei Schüler des 3. Ausbildungsjahres stand das Fach „Palliativpflege“ auf dem Stundenplan. Mit Kurzfilmen und im Unterrichtsgespräch erhielt die Klasse Einblick in dieses sensible Thema und bekam Ideen, was man im Pflegealltag mit einfachen Mitteln bewirken kann – Rezepte, die auch zu Hause funktionieren.

Ein wichtiges Thema war hierbei die Mundpflege, die sich am Lebensende oft schwierig gestaltet. Dabei geht es um viel mehr als nur Hygiene; Genuss und Zuwendung haben einen ebenso hohen Stellenwert. „Ganz wichtig ist die Berücksichtigung der Biografie des Patienten“, betonte Uta Lang. „Was trinkt er gerne? Was ist seine Lieblingsspeise?“ Sind diese Fragen beantwortet, ist Kreativität gefragt, denn häufig auftretende Schluckstörungen machen normales Essen und Trinken am Lebensende unmöglich. Abhilfe schaffen da beispielsweise „Geschmackssäckchen“, in die ein kleines Stück Schnitzel, Pralinen oder Obst gesteckt werden. Die Patienten können diese Säckchen „zutzeln“ und den Geschmack ohne Verschluckungsgefahr genießen. Cola, Wein oder Kaffee lassen sich in kleine Sprühfläschchen füllen. Damit kann der Mund des Patienten benetzt werden. „Dieser Trick lässt sich auch von Angehörigen gut anwenden“, berichtet Uta Lang, „denn sie haben oft große Angst, dass sich der Patient beim Trinken verschlucken könnte.“ Und sie erklärte weiter, wie man Zungenbeläge mit Brausepulver sanft lösen, Lippen mit Olivenöl oder einer Mischung aus Quark und Honig pflegen und den Mund mit in Tee getränkten Mundpflegeschwämmchen befeuchten kann. Weitere wichtige Themen aus dem Palliativbereich wie Schmerzbehandlung und Aromapflege standen ebenso auf dem Unterrichtsprogramm.

Die Schülerinnen und Schüler teilten ihre Erfahrungen, die sie bereits selbst mit Sterbenden gemacht hatten. Georg Schneemilch hatte ein Praktikum auf einer Palliativstation gemacht und könnte sich vorstellen, in diesem Bereich auch später zu arbeiten. Menschen beim Sterben beizustehen, sieht er als „eine der wichtigsten Aufgaben.“ Auch Ann-Kathrin Schneider hatte im Rahmen ihrer Ausbildung bereits Menschen am Lebensende begleitet. Sie möchte später gerne eine Weiterbildung in Palliative Care absolvieren und sieht sich als Beraterin – nicht nur für Patienten, sondern auch für Angehörige, die manchmal „mehr Unterstützung als die Betroffenen brauchen.“ Lisa Koch könnte sich hingegen nicht vorstellen, nur im palliativen Bereich zu arbeiten. Sie sorgt sich, dass sie dies zu sehr belasten könnte. Dennoch ist die Schülerin zuversichtlich, dass sie mit der Zeit lernen wird, die nötige Distanz aufzubauen. Auch Uta Lang, die vor ihrem Wechsel zum Erwachsenenhospizdienst Mosbach viele Jahre im stationären Bereich tätig war, weiß, wie belastend der Arbeitsalltag in der Pflege sein kann. Deshalb lautete ihr abschließender Rat für die Schülerinnen und Schüler: „Schauen Sie nach sich und nach denen, die Ihnen anvertraut sind.“

Für Lehrerin Hildegard Breunig ist die Kooperation zwischen der Berufsfachschule für Altenpflege und dem Erwachsenenhospizdienst Mosbach ein wichtiger Baustein in der Ausbildung. „Die Schülerinnen und Schüler sollen Einblick in die Palliativ- und Hospizarbeit bekommen“, wünscht sie sich, „denn sie werden später zum Teil dort arbeiten werden, wo keine Palliative Care Fachkraft vor Ort ist. Dann sollen die Lernenden die Möglichkeiten der Palliativpflege kennen und wissen, wo sie Hilfe anfordern können.“ Diese Hilfe kann von einem ambulanten Hospizdienst kommen. Neben der Beratung zur Palliativpflege sind Sterbe- und Trauerbegleitung zentrale Angebote solcher Dienste, die kostenlos in Anspruch genommen werden können. Hospizbegleiter stehen hierbei schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen bei und begleiten sie zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim. 

5.000 Euro für Erwachsenenhospizdienst Mosbach 

Dezember 2019

Spendenübergabe Unternehmen LöffelhardtDie Geschäftsleitenden des Unternehmens Löffelhardt Rainer Rommel (links) und Sabine Bachmann (3. v. l.) überreichten den Spendenscheck an Uta Lang (Koordinatorin des Erwachsenenhospizdienstes, 2. v. l.) und Marcus Dietrich (Geschäftsführer der Evangelischen Sozialstation, rechts).

Der Erwachsenenhospizdienst Mosbach erhielt vom Unternehmen Emil Löffelhardt GmbH & Co. KG aus Schorndorf einen Spendenscheck über 5.000 Euro. Zwei weitere Spenden in gleicher Höhe gingen an andere caritative Einrichtungen. Hospizkoordinatorin Uta Lang und Marcus Dietrich, Geschäftsführer der Evangelischen Sozialstation Mosbach, nahmen den Scheck vor kurzem beim Besuch des Unternehmens in Schorndorf entgegen und dankten der Geschäftsleitung. Bereits seit 1993 spendet die elektrotechnische Großhandelsfirma Geld für soziale Einrichtungen anstelle von Weihnachtsgeschenken. Der Betrag, der dem Erwachsenenhospizdienst Mosbach nun zugutekommt, soll für die Aus- und Weiterbildung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter eingesetzt werden. Die Ehrenamtlichen schenken Zeit, um Sterbende und deren Angehörige zu Hause, im Pflegeheim oder Krankenhaus zu begleiten und ihnen in der schweren Zeit beizustehen. Obwohl der Dienst von den Krankenkassen finanziell gefördert wird, können dadurch längst nicht alle Kosten gedeckt werden. Deshalb ist der Erwachsenenhospizdienst auf Spenden angewiesen, um auch in Zukunft dazu beitragen zu können, dass der Wunsch nach einem Sterben in vertrauter Umgebung für möglichst viele Menschen in Erfüllung gehen kann. 

13 neue „Zeitschenker“ unterstützen Hospizarbeit

Aussendungsfeier des Erwachsenenhospizdienstes Mosbach für neue Hospizbegleiter 

Dezember 2019

Teilnehmende des Qualifizierungskurses zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Hospizdienst 2019Teilnehmende des Qualifizierungskurses zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Hospizdienst mit Kursleiterin Birgit Schmidt (mittlere. Reihe, 1. v. r.) und Pfarrer Matthias Lenz (hintere Reihe, 2. v. l.).

„Aus einem kleinen Schritt kann so viel entstehen, wenn wir ihn wagen,“ erklärte Pfarrer Matthias Lenz bei der Aussendungsfeier für die neuen Hospizbegleiter Anfang Dezember im Ökumenischen Zentrum in Neckarelz. Gemeinsam mit Bildungsreferent Ulrich Neubert und Kursleiterin Birgit Schmidt gestaltete er den Gottesdienst, der den Abschluss des Qualifizierungskurses zur ehrenamtlichen Mitarbeit im Hospizdienst bildete. 13 Frauen und Männer hatten sich in dem vom Erwachsenenhospizdienst Mosbach angebotenen Kurs auf die Begleitung von Sterbenden und deren Angehörigen vorbereitet. Den Teilnehmenden wurde nun das Zertifikat „Sterbebegleitung im Ehrenamt“ verliehen.

Bereits im Januar war die bunt gemischte Gruppe in den Qualifizierungskurs nach dem „Celler Modell“ gestartet, welcher 16 Kursabende, ein Praktikum, ein Wochenendseminar sowie Besuche im Hospiz und Krematorium umfasste. Die angehenden Hospizbegleiter lernten, eine Situation richtig wahrzunehmen, zuzuhören, zu verstehen, auch in schwierigen Situationen dazubleiben und loszulassen, wenn der entsprechende Zeitpunkt gekommen ist. Ergänzt wurde das von Birgit Schmidt und Matthias Lenz gestaltete Kursprogramm durch die Vorträge eines Palliativmediziners und einer Bestatterin, die Einblick in ihre Arbeit gaben. „Ein langer Weg liegt hinter euch, mit Tälern und Bergen; ein Weg, der auch Spuren hinterlassen hat,“ so fasste Birgit Schmidt den Kursverlauf für die Teilnehmenden zusammen. Das Lernen in der Gruppe vermittelte dabei nicht nur Inhalte, sondern auch Respekt, Achtung und Achtsamkeit. Für die Kursleiter war eindrucksvoll, dass sich alle Teilnehmenden auf das zum Teil tabubehaftete Thema des Kurses und die unterschiedlichen Charaktere der Gruppe einlassen konnten. „Das hat uns besonders gut gefallen“, betonten sie.

Auch die angehenden Hospizbegleiter, von denen die meisten  im Mosbacher Erwachsenenhospizdienst  tätig werden möchten, nahmen den gegenseitigen Austausch als Bereicherung wahr. Die Gruppe war im Kursverlauf immer enger zusammengewachsen. Teilnehmerin Dagmar Kastein hatte vor drei Jahren ihre Mutter beim Sterben begleitet. Daraus entstand der Wunsch, „etwas für Menschen zu tun, die sonst ohne Beistand sterben müssten.“ Für Teilnehmerin Ramona Beyer ist der Abschluss des Qualifizierungskurs das „i-Tüpfelchen“ für ihre Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin bei der Evangelischen Sozialstation Mosbach. Teilnehmerin und Altenpflegerin Kathrin Neid absolvierte den Kurs nicht nur aus beruflichen Gründen und für die ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizdienst, sondern auch für sich selbst, um den Verlust eines nahen Angehörigen zu verarbeiten.

Der Erwachsenenhospizdienst Mosbach bietet den Qualifizierungskurs in der Regel alle zwei Jahre an. Die Ausbildung ehrenamtlicher Hospizbegleiter ist eine wichtig Aufgabe des Dienstes, denn die Hospizarbeit lebt größtenteils vom Ehrenamt. Die Hospizbegleiter schenken schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen Zeit für Gespräche, Zuhören oder Seelsorge. Des Weiteren bietet der Erwachsenenhospizdienst Beratung zur Palliativpflege sowie Trauerbegleitung an. 

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